PHYSIOTHERAPIE

Physiotherapie ist eine Therapieform, welche zum Ziel hat, die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Körpers zu erhalten oder wiederherzustellen.

Die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Patienten kann durch Krankheit, Unfall, angeborene Störungen oder Fehlverhalten im Alltag beeinträchtigt sein.

Die Anwendung verschiedener aktiver und oder passiver Behandlungsformen kann beim Menschen Schmerzen beseitigen, gesunde (physiologische) Bewegungsabläufe wiederherstellen sowie unausgewogene Muskelkraftverhältnisse (muskuläre Dysbalancen) ausgleichen und somit zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen.

Die Physiotherapie gibt dem Patienten auch Hilfe zur Selbsthilfe mit auf den Weg, aktiv und selbstständig den Heilungsprozess zu unterstützen, fortzuführen und erneuten Problemen vorzubeugen.

Physiotherapeutische Maßnahmen werden in der Regel nach ärztlicher Diagnose verordnet.

BECKENBODENTRAINING

Das Beckenbodentraining ist ein zentrales Training für verschiedene Beschwerden. Darunter gehören die verschiedenen Arten von Inkontinenzen, Senkungesbeschwerden, Beschwerden wie Schmerzen oder Einschränkungen nach der Schwangerschaft, Geburt oder in sowie nach den Wechseljahren. Gleichzeitig kann das Beckenbodentraining auch bei Rückenbeschwerden, vor allem im unteren Bereich, die Symptome lindern und unterstützend neben anderen Physiotherapiemassnahmen eingesetzt werden.

TENS THERAPIE

Die Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS; englisch transcutaneous electrical nerve stimulation) ist eine elektromedizinische Reizstromtherapie mit mono- oder (meist) biphasischen Rechteckimpulsen (Wechselstrom) niedriger Frequenz, 2–4 Hz (Low), oder hoher Frequenz, 80–100 Hz (High), die vor allem zur Behandlung von Schmerzen (Analgesie) und zur Muskelstimulation eingesetzt wird. Die Stromformen können sowohl als konstante Impulsfolge von Rechtecknadelimpulsen, oder aber als unterbrochene Impulsfolgen, den Burst Tens sein. Die TENS-Methode wurde in den 1970er Jahren entwickelt.

Wirkung

Über Elektroden werden die elektrischen Impulse auf die Hautoberfläche übertragen. Gewöhnlich werden Frequenzen zwischen 1 und 100 Hz verwendet. Die Elektroden werden dabei in der Nähe der schmerzenden Stellen platziert. Der Reiz selbst ist nicht schmerzhaft. Allenfalls ist ein Kribbeln auf der Haut zu spüren.

Die elektrische Nervenstimulation eignet sich vor allem zur Schmerzbekämpfung, da durch die Anregung der Nerven schmerzhemmende Substanzen ausgeschüttet werden.

TRIGGERPUNKTTHERAPIE

Die Triggerpunkttherapie hat als Ziel die Beseitigung sogenannter „myofaszialer Triggerpunkte“. Dies sind lokal begrenzte Muskelverhärtungen in der Skelettmuskulatur, die lokal druckempfindlich sind und von denen ausstrahlende Schmerzen ausgehen können. Viele Schmerzsyndrome sollen auf derartige Muskulaturverhärtungen zurückzuführen sein.

Die therapeutischen Möglichkeiten richten sich hauptsächlich auf die gezielte Reduktion/Deaktivierung der permanent kontrahierten Muskelfasern sowie die anschließende nachhaltige Prophylaxe dieser dauerhaft verkürzten oder fehlbeanspruchten (ungünstige Arbeitshaltung, mangelhafter Trainingszustand etc.) Muskeln. Als Möglichkeiten bieten sich je nach betroffenem Muskel an: spezifische manuelle physiotherapeutische Behandlungstechniken, Behandlung durch Akupressur (teilweise auch in Selbstbehandlung möglich), Nadelungen des Triggerpunktes mit Akupunkturnadeln (Dry Needling) oder durch Injektion eines Lokalanästhetikums in den Triggerpunkt, aber auch eine Triggerstoßwellentherapie.

EASY TAPING

Bei Easy Taping handelt sich dabei um ein elastisches, selbstklebendes, therapeutisches Tape. Das Tape wird im Bereich eines Schmerzes, einer Verspannung oder einer Funktionseinschränkung auf die Haut aufgebracht und hat dort verschiedene Wirkungen.

Das Geheimnis der schnellen Wirkung von Easytape® liegt im Shrink & Lift- Effekt. Das Tape ist elastisch und zieht sich zusammen, nachdem es auf die Haut aufgetragen wurde. Die Hautschichten werden leicht angehoben, Dies führt zu:

  • Druckabnahme

  • Schmerzlinderung

  • Lymphdrainage

  • Abnahme von Muskelspasmus

  • die Myofasziale Steuerung verbessert sich

  • die Stabilität verbessert.

 

Ausserdem kann das Tape auch zur Verbesserung der Haltung beitragen, indem es als Reminder-Tape verwendet wird und so an eine korrekte Haltung erinnert.

MANUELLE THERAPIE

Die manuelle Therapie ist eine schonende Technik und in der Regel schmerzlos. Mit den Händen werden Muskeln, Sehnen und Gelenke ertastet, auf der Suche  nach Blockaden, Verspannungen und/oder Funktionsstörungen, welche den Patienten oder die Patientin in ihrem Funktionsmuster einschränken. Das Ziel der manuellen Therapie ist es, diese Störungen zu beheben und so zur Schmerzlinderung und Verbesserung der Beweglichkeit beizutragen.

Wird eingesetzt bei:

  • Bewegungseinschränkungen

  • Reversible Funktionsstörungen

  • Sportverletzungen

  • Rheumatische Gelenkbeschwerden

  • Gelenkkontrakturen

  • Schmerzsyndrome

  • Arthrose

  • Wirbelsäulenbeschwerden

ULTRASCHALLTHERAPIE

Die Ultraschalltherapie ist ein Teilbereich der Physikalischen Therapie bzw. der Elektrotherapie und beschreibt ein medizinisches Verfahren zur Schmerzlinderung und Unterstützung von Selbstheilungsprozessen mittels Ultraschall. Der Frequenzbereich der Ultraschalltherapie liegt zwischen 0,8 und 3 MHz.

Zur Behandlung wird ein Schallkopf gleichmäßig über die mit Kontaktgel bedeckte, erkrankte Stelle geführt. Dies soll Wärme und Gewebebewegung im Körperinneren erzeugen. Hierbei ist zwischen einer Behandlung mit Dauerschall und einer Behandlung mit Impulsschall zu unterscheiden.

 

Wirkung

Durch den auf den Körper wirkenden Ultraschall kommt es im Gewebe zu einer mechanischen sowie, falls gewünscht, auch zu einer thermischen Wirkung.

Die mechanische Wirkung ist eine Vibrationswirkung. Durch den Schalldruck kommt es im umliegenden Gewebe zu Kompressionen und Expansionen, was der Wirkung einer Massage oder Bindegewebsmassage entspricht.

Die thermische Wirkung entsteht durch die Schallresorption körpereigenen Gewebes. Diese Wärmebildung kann durchaus therapeutisch genutzt werden. Die Wärmebildung des Impulsschalls ist deutlich geringer als die des Dauerschalls, sodass bei lokaler Anwendung an Knochen ausschließlich der Impulsschall zum Einsatz kommt.

TRAININGSTHERAPIE

Bei der Trainingstherapie handelt es sich um ein betreutes aktives Training. Das heisst der Patient oder die Patientin führt Übungen unter Aufsicht eines Therapeuten durch. So kann kontrolliert trainiert werden. Dabei werden zusammen mit dem Patient/der Patientin die Ziele des Trainings eruiert und ein geeignetes Übungsprogramm zusammengestellt. Zusätzlich kann auch ein Heimprogramm zusammengestellt werden, welches dann in der Therapie stets überprüft und angepasst wird.

KLASSISCHE MASSAGE

Die Klassische Massage dient in erster Linie zur Entspannung. Bei den sanften Handgriffen werden Verspannungen und Verhärtungen im Muskelapparat gelockert, wodurch es zu einer Schmerzlinderung, eine Funktionsverbesserung und einer Verbesserung der Beweglichkeit kommt.

Die Klassische Massage eignet sich insbesondere bei:

Kopf- und Nackenschmerzen

Rückenbeschwerden

Bewegungseinschränkungen aufgrund verkürzter oder verhärteter Muskulatur

Beschwerden aufgrund rheumatischen Erkrankungen.

MANUELLE LYMPHDRAINANGE

Die manuelle Lymphdrainage ist eine Form der physikalischen Therapie. Sie wird bei verschiedenen Diagnosen angewendet und dient in erster Linie als Ödem- und Entstauungstherapie. Dies vor allem bei Ödemen und Schwellungen, die nach Traumas oder Operationen entstehen können. Bei der Lymphdrainage werden verschiedene Griffe und Techniken angewendet, um den Lymphfluss zu unterstützen und so zur Abschwellung beizutragen.

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